Ein Hospiz für Hamburgs Süden
Das DRK-Harburg plant die Eröffnung eines Hospizes im Süden Hamburgs.
Die Schwerpunkte der Hospizarbeit
- Psychosoziale Begleitung: Im Hospiz erhalten Sterbende und ihre Angehörigen emotionalen Beistand bei der Auseinandersetzung mit dem bevorstehenden Tod und der Bewältigung unerledigter Probleme.
- Spiritueller Beistand: Sterbende sollen mit ihren Fragen nach dem Sinn von Leben, Tod und Sterben und dem Danach nicht alleine bleiben.
- Leben ohne Angst vor Schmerzen: Ganzheitliche Leidenslinderung durch die modernen Verfahren der Palliativmedizin hat höchste Priorität für würdig gelebte letzte Tage. Palliative Versorgung ist daher Bestandteil einer umfassend verstandenen Hospizarbeit. Das Leben der Gäste und ihr Abschiednehmen wird durch das multidisziplinäre Zusammenwirken von Pflegekräften, Ärzten, Sozialarbeitern, Theologen und Hospizhelfern begleitet.
Was ist ein Hospiz?
Eine stationäre Einrichtung zur Betreuung von Schwerstkranken in der letzten Lebensphase. Die Gäste erhalten eine individuelle schmerztherapeutische, psychische, soziale und spirituelle Betreuung. Zentrales Anliegen der Hospizbewegung ist die Linderung von Angst, Schmerzen und Einsamkeit, die oft ein Sterben in Würde erschweren.
Warum braucht der Bezirk Harburg ein Hospiz?
Sterbenden und Angehörigen soll wohnortnah ein würdevolles Leben bis zum Ende ermöglicht werden.
Warum eignet sich das Rote Kreuz als Träger eines Hospizes?
Das DRK betreut bereits austherapierte Tumorpatienten durch den Pflegedienst der Sozialstation und bietet mit dem Palliativ Care Team Harburg darüberhinaus eine umfassende ambulante Palliativversorgung für Schwerstkranke südlich der Elbe an. Ein Hospiz wäre ein weiterer Baustein in der ganzheitlichen Begleitung von Menschen während ihrer letzten Lebensphase.



